Gesunde Fette

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Die Empfehlung so wenig wie möglich Fett zu essen ist falsch. Fette sind gut für uns und wenn wir nicht genug davon bekommen hat es negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Ein Mangel an Fett kann eine der Ursachen für Übergewicht sein, und essentielle Fettsäuren sind genauso wichtig wie Vitamine. Fett ist nicht gleich Fett. Es muss zwischen guten und schlechten Fetten unterschieden werden. Wichtig ist dem Körper ausreichend gute Fette zuzuführen und eine gute Balance zwischen guten und schlechten Fetten zu halten. Den Körper ausreichend mit gesunden Fetten zu versorgen ist eine der wichtigsten Regeln für eine gesunde Ernährung.

 

Fette sind gut für uns und wenn wir nicht genug davon bekommen hat es negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit.

Kategorien von Fettsäuren


  • einfach ungesättigte Fettsäuren: z.B.: Omega 9 (in Olivenöl)
  • mehrfach ungesättigte Fettsäuren: z.B.: Omega 6 (in Sonnenblumenöl) und Omega 3 (in Leinöl)
  • gesättigte Fettsäuren: vorwiegend tierische Fette
  • Transfette: durch Hydrierung aus Pflanzenölen hergestellt (Margarine), können zu Erkrankungen führen.

 

Die ersten beiden Typen sind bei Zimmertemperatur flüssig, während die beiden anderen fest sind.Eine einfache Faustregel ist: mehr flüssiges Fett als festes Fett zu sich zu nehmen. Einige Fettsäuren werden als essentiell bezeichnet, weil der Körper sie nicht selbst produzieren kann. Sie sind für unsere körperliche und mentale Gesundheit lebensnotwendig. Normalerweise nehmen wir durch die Nahrung im Verhältnis zu wenig Omega 3-Fettsäuren und zu viel Omega 6-Fettsäuren auf.

 

Warum brauchen wir Fette?


Fettsäuren sind extrem wichtig für Körperzellen, Hormonbildung, Entwicklung und Funktion des Nervensystems.
Sie sind auch der Rohstoff, der für Blutgerinnung und Kontraktion der Muskelzellen zuständig ist. Ein Baustoff unseres Gehirns ist Fett. 60-70% davon ist die Docosahexaensäure (DHA, enthalten in Fischöl). Fettsäuren sind Bestandteil von Zellwänden, verantwortlich für Flexibilität, Durchlässigkeit und die Fähigkeiten zur Absorption. Hier sind auch Sterole wie Cholesterin für die Produktion neuer Zellmembranen, Vitamin D3 und Hormonen zuständig. Cholesterin ist wichtig, und wir sollten nicht versuchen, so wenig Cholesterin wie möglich zu uns zu nehmen. Sogar das sogenannte „schlechte“ LDL-Cholesterin wird nur nach der Oxidation durch freie Radikale schlecht. LDL-Cholesterin ist an sich ein Antioxidans mit unterschiedlichen Aufgaben, wie die Reparatur von Arterien und die Mitwirkung bei der Produktion von Hormonen. Wir sind uns selbst verpflichtet, dass wir eine ausgewogene, gesunde Ernährung mit einer ausreichenden Menge an Antioxidantien sicherstellen.

Nicht zu rauchen und die richtigen Fettsäuren zu sich zu nehmen sind die wichtigsten Strategien, um Herz-Kreislauf erkrankungen vorzubeugen. Man hat erkannt, dass gesättigte Fettsäuren nicht der alleinige Grund für Herz-Kreislauferkrankungen und hohes Cholesterin sind. Es ist außerordentlich wichtig die richtige Balance zwischen den Fettsäuren zu halten. Fisch, Fischöl, Leinöl und die Öle von Avocado, Mandel und Walnuss enthalten die nötigen Fettsäuren. Fett ist eine wichtige Energiequelle, denn es liefert mehr als die doppelte Menge Energie wie Proteine und Kohlenhydrate. Wenn wir gesund und vital bleiben wollen, müssen wir die essentiellen Fettsäuren zu uns nehmen.

Qualität


Öl, das als Nahrungsmittel verwendet wird, sollte rein und von hoher Qualität sein. Auf einen niedrigen Gehalt an Dioxinen und Schwermetallen ist zu achten. Fettsäuren können durch Licht oder Sauerstoff beschädigt werden, sie oxidieren. Sie verändern sich auch durch starke Erwärmung beim Rösten oder Pressen der Ausgangsprodukte. Darum sollte Öl kühl, dunkel und gut verschlossen gelagert werden. Olivenöl bildet die Ausnahme, es kann bei Raumtemperatur gelagert werden, da es Substanzen enthält, die einer Oxidation entgegenwirken. Gesättigte Fettsäuren wie Kokosöl, Butterschmalz, Rinderfett und Schweineschmalz sind sehr hitzebeständig. Für das Braten bei hohen Temperaturen ist Kokosöl eine gute pflanzliche Alternative.

Fett für den Geist


DHA – Docosahexaensäure ist jene Omega 3-Fettsäure, die auf das Gehirn und die Netzhaut die stärkste Wirkung hat. Es ist schon länger bekannt, dass zum Beispiel Olivenöl auf unsere Gedächtnisleistung einen positiven Einfluss hat. Das Gehirn eines Fötus kann sich nicht optimal entwickeln wenn die Mutter während der Schwangerschaft nicht genügend gesunde Fettsäuren aufnimmt. Fischöl ist die beste Quelle für DHA, EPA, Linolsäure und einfach ungesättigte Fette. Die essentiellen Omega 3-Fettsäuren haben eine große Bedeutung für unseren Organismus. Sie transportieren Signale von einem Neuron zum anderen. Es hat sich gezeigt, dass Omega 3- Fettsäuren einen positiven Einfluss auf Depressionen haben. Fischöl scheint auch in der Lage zu sein Aggressionen zu dämpfen und in Fällen von Schizophrenie nützlich zu sein. Laut einer Studie, die an der Universität in Göteborg, Schweden durchgeführt wurde, kann die optimale Versorgung mit Omega 3-Fettsäuren unruhigen Kindern und Kindern mit Verhaltensstörungen wie ADHS helfen. Zu viele gesättigte Fettsäuren im Verhältnis zu ungesättigten schwächen die Gehirnleistung und beeinträchtigen somit Lernleistung und Konzentrationsfähigkeit. Gehärtete Fette (Margarine) sind keine guten Fette. Die Basis sind Pflanzenöle mit einem hohen Anteil an Omega 6-Fettsäuren, und durch den Prozess des Härtens entstehen gefährliche Transfette. Fett ist gut, aber es muss das richtige Fett sein. Es muss das richtige Verhältnis zwischen den einzelnen Fetttypen konsumiert werden. Die Öle müssen eine hohe Qualität aufweisen und richtig behandelt sein. Eqology’s Pure Arctic Oil – wenn es wie empfohlen verwendet wird, wird sichergestellt, dass Ihr Organismus den Omega 3- Gehalt bekommt, den Sie für die Optimierung Ihrer Gesundheit brauchen.

Quellen


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