MATCHA GRÜNER TEE

– die grüne Gesundheitsbombe

 

Text: dn.no


Matcha ist ein japanischer grüner Tee, der zu einem feinen, hellen grünen Pulver zerrieben wird. Im Gegensatz zu normalen grünen Tee darf dieser nicht in Wasser ziehen, sondern muss mit einem speziellen Schneebesen zerstreut werden. Das Ergebnis ist ein helles grünes Getränk mit einer solchen „Kraft und Stärke“, dass es manche Beobachter als „Tee-Steroid“ bezeichnen. Die Matcha-Tee hat weniger Koffein als grüner Tee, sondern enthält mehr L-Theanin, das eine entspannende Wirkung hat. Dieser Bestandteil versorgt den Tee mit Umami, „dem fünften Geschmack“

Er ist so grün wie Gras und kostet pro Kilo Hunderte von Kronen. 2015 wird ein Matcha-Jahr sein.

Der Matcha-Tee schmeckt nach Gemüse und verfügt über eine zusammenziehende Wirkung. Dennoch enthält er auch eine süße Note, seine geschmackliche Wirkung ist fast so reich wie die von Wein oder Schokolade. Er schmeckt definitiv besser als Weizengrassaft, ist aber ebenso gesund.

Grüner Tee gehört schon seit langem zur Grundausstattung gesundheitsbewusster Menschen. Er enthält, vor allem, eine Menge an Polyphenolen. Eines davon, das EGCG, soll laut nifab.no, dem norwegischen Regierungsportal für alternative Behandlungen, über eine besonders gute Wirkung verfügen.

Da das gesamte Teeblatt im Matcha-Tee verwendet wird, ist der Inhalt an gesunden Substanzen in einer Tasse Matcha viel höher als bei normalem grünen Tee.

Matcha-Befürworter glauben, dass das grüne Pulver, neben seiner Stress-reduzierenden und anregenden Wirkung, Krebs vorbeugt, einen Anti-Aging-Effekt besitzt, Cholesterin senkt und ferner entgiftet.

Die Polyphenole im grünen Tee können Krankheiten wie Entzündungen, Gelenkverschleiß, Genitalwarzen und zervikale Anomalien vorbeugen und lindern, obgleich, laut nifab.no, noch nicht herausgefunden worden ist, warum Polyphenole über diese Wirkung verfügen.

Matcha ist in. Sowohl Lebensmittel-Magazine, Lebensmittel-Blogger und kleine Café-Besitzer haben diesen Trend aufgegriffen und man findet überall Matcha Pops in Instagram Feeds, in Rezepte-Sammlungen und in Bars.

Traditionell wird der Matcha in kleinen Keramik-Tassen serviert. Er sollte mit Hingabe, dennoch aber zügig getrunken werden; Andernfalls sinkt das Teepulver auf den Boden der Tasse und verbleibt dort.

Einer der vielen Vorteiles des Matcha-Tees ist, dass er sich ganz leicht mit Milchprodukten und Süßigkeiten mischen lässt. Matchalatte ist nur die Spitze des Eisbergs. Die Möglichkeiten sind fast endlos: Matcha-Eis, Matcha-Süßwaren, Matcha-Cracker und Matcha-Makronen, allesamt in einer wunderbaren hellgrünen Farbe.

Man findet Matcha Coffee Shops von Hanoi nach Portland, von Hongkong bis Manhattan. Die erste Matcha-Bar in den USA eröffnete 2013 in Brooklyn; inzwischen findet man auch in Greenwich Village das Matcha-Café Chailat, welches von einem jungen Ehepaar geleitet wird, das der Finanzbranche den Rücken zukehrte, um stattdessen in grünen Tee zu investieren.

Allerdings ist es nicht ganz preiswert. Damit die grüne Teefarbe schön herauskommt, müssen die Teepflanzen vor der Sonneneinstrahlung geschützt werden. Auf diese Weise bleibt der Geschmack so süß und so wenig bitter wie möglich. Der beste Matcha-Tee wird per Hand zu Pulver gemahlen, bei einer Rate von 300 Gramm pro Stunde. Der beste Matcha-Tee kann über 1.000 Kronen pro Kilo kosten, wobei schlechtere Qualität, die für das Kochen verwendet werden kann, etwas preiswerter ist.

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