
Einige Karrieren sind sorgfältig geplant. Andere beginnen mit einem Moment – klein, unerwartet und lebensverändernd. Für den dänischen Langstreckenläufer Jacob Sommer Simonsen begann alles bei einem Familienurlaub.
Mit nur 11 Jahren rannte Jacob aus Spaß im Club La Santa, als eine Norwegerin seine natürliche Geschwindigkeit bemerkte und ihn dazu ermutigte, einem Laufclub beizutreten. Zu dieser Zeit war auch Fußball noch Teil seines Lebens. Sobald aber beide Sportarten ihn immer mehr forderten, traf er eine Entscheidung, die seine Zukunft prägen würde – er entschied sich für das Laufen.
Es folgten Jahre der strukturierten Entwicklung. Am Marselisborg Gymnasium konnte er Bildung und Sport kombinieren und setzte später seine Reise mit einem Stipendium in New Mexico fort. Doch erst, als er nach Aarhus zurückkam, fügte sich alles wirklich zusammen. Im Jahr 2023 verlegte Jacob seinen Fokus auf längere Distanzen – Distanzen, die für ihn schon immer am besten gepasst hatten.
Doch der Weg war nicht ohne Hindernisse. Dass er die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Paris verpasst hatte, war ein schwerer Schlag, wurde aber zu einem entscheidenden Moment. Anstatt aufzugeben, kniete er sich rein.
Dieses Mindset zahlte sich im Herbst 2024 aus, als Jacob eine bahnbrechende Leistung ablieferte: Er rannte eine Zeit von 2:07:51 und brach damit einen 30 Jahre alten dänischen Marathonrekord. Es war mehr als nur ein Ergebnis – es war eine Wiedergutmachung nach einer Enttäuschung und ein klares Signal, dass er auf höchstem Niveau mithalten konnte.
„Ich habe so lange dafür gearbeitet, mich für die Olympischen Spiele in Paris zu qualifizieren, und als es nicht reichte, war ich am Boden zerstört. Aber es weckte den Hunger nach mehr in mir, und ich denke, dass dieser Hunger nötig war.“
Dieser Rekord war ein Wendepunkt in seiner Karriere. Neue Sponsoren, inklusive Nike, ermöglichten es ihm, noch mehr Zeit und Energie in seine Entwicklung als Elitesportler zu stecken.
Hinter der Leistung liegt eine Philosophie aus Geduld und Beständigkeit. Mit der Zeit hat Jacob gelernt, was für seinen Körper funktioniert, und konnte so sein Training darauf abstimmen, um einen stetigen Fortschritt sicherzustellen und gleichzeitig Verletzungen zu vermeiden. Es geht nicht um schnelle Gewinne, sondern darum, jeden Tag weiterzumachen und etwas Beständiges aufzubauen.
Gleichzeitig gibt es in seinem Leben noch mehr als das Laufen. Neben seiner Sportlerkarriere studiert Jacob in Teilzeit Medizin und ist Vater – Rollen, die sorgfältige Planung und starke Unterstützung von den Menschen in seiner Umgebung erfordern. Mit der Flexibilität, die die Universität Aarhus bietet, und dem Verständnis seiner Familie hat er einen Rhythmus gefunden, mit dem er sowohl seinen Ambitionen als auch seiner Verantwortung nachkommen kann.
Diese Balance spiegelt sich auch in der Art wider, mit der er den Marathon selbst angeht. Anstatt sich von der vollen Distanz überwältigen zu lassen, bricht er sie in kleine Segmente herunter – fokussiert sich jeweils auf einen Teil, bleibt präsent und teilt sich sowohl die körperliche als auch mentale Energie während des Rennens ein.


Sein Ansatz hinsichtlich Ernährung und Erholung ist gleichermaßen fundiert. Er fokussiert sich auf Qualität und wählt Bio-Lebensmittel, Gemüse und Protein als Grundlage. Härtere Trainings unterstützt er mit gezielter Versorgung. Schlaf und Erholung sind unabdingbar und bilden die Basis, dank der er die Anforderungen des Elitetrainings bewältigen kann.
Aber selbst auf dem höchsten Niveau ist die Freude ein wesentlicher Faktor. Jacob hat sich im Laufe der Zeit kreativen Herausforderungen gestellt, einschließlich eines Weltrekords bei einem Halbmarathon, bei dem er mit einem Kinderwagen rannte. Für ihn sind diese Momente keine Ablenkung – dank ihnen bleibt die Reise nachhaltig.
„Spaß zu haben, ist wichtig. Im Studium lernte ich, dass die Balance entscheidend ist, um auf einem hohen Niveau zu bleiben.“
Sein Fokus auf Leistung spiegelt sich auch in seiner Einstellung zur Gesundheit wider. Nachdem er durch seine Mutter die Marke Eqology kennengelernt hatte, befasste er sich näher mit den Produkten. Nicht nur die Ergebnisse, die er über die Zeit feststellte, stachen heraus, sondern auch die Philosophie hinter der Marke.
Für Jacob steht die Tatsache, dass Eqology sich auf evidenzbasierte Tests stützt, eng mit seinem athletischen Mindset und seinem Medizinstudium im Einklang. Messen, verstehen und anpassen – anstatt zu raten – ergibt einfach Sinn.
Mit Blick auf die Zukunft sind seine Ambitionen klar und strukturiert. Für 2026 strebt er eine starke Leistung bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften in Kopenhagen an sowie die Qualifikation für den 10.000-Meter-Europacup. Ein schneller Marathonlauf später im Jahr könnte ihn näher an die Qualifikation für die Olympischen Spiele bringen.
Im Jahr 2027 verlegt sich der Fokus dann auf die 21. Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Peking – und schließlich auf das größere Ziel: sich einen Platz bei den Olympischen Spielen 2028 zu sichern.
Alles, woran er derzeit arbeitet, ist darauf ausgerichtet.


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